Projekt aus 30. August

Hir17

Hir17

DOPPELPACK - Zwei Häuser. Eine Idee. Zwei Leben, klar getrennt und doch aus derselben Logik entwickelt.

Zwei Häuser im gleichen System

Mit HIR17 entsteht in Rösrath im Kölner Umland entlang der Sülz ein Doppelhaus, das zwei Wohnhäuser in eine gemeinsame Struktur fasst – identisch in der Setzung, aber individuell in der Ausprägung.

FAKTEN:

Auftraggeber:

Privater Bauherr

Typ:

Neubau Doppelhaus

Projektzeitraum:

2024

Nutzung:

Wohnen

Ort:

Rösrath (Raum Köln-Bonn), Nordrhein-Westfalen

Status:

Realisiert

Nutzfläche:

ca. 520 m2

Bauweise:

Massivbau mit Dachgeschoss in Holzbauweise

Untergeschoss Grundriss von Hir17
Erdgeschoss vom Grundriss von Hir17
Grundriss vom ersten Obergschoss von Hir17
Grundriss vom Dachgeschoss von Hir17

Zwei Häuser im gleichen System

Die beiden Baukörper stehen symmetrisch im Grundstück und reagieren ruhig auf die bestehende Wohnsituation. Die Eingänge sind aus dem Volumen herausgeschnitten und bilden eine klare, geschützte Schwelle zwischen Außenraum und Haus.

Ein durchgesteckter Wohnraum

Im Erdgeschoss wird das Haus als zusammenhängender Wohnraum organisiert: Kochen, Essen und Wohnen liegen auf einer durchgehenden Achse. Große Schiebetüren öffnen den Raum vollständig zum Garten und erweitern den Wohnbereich nach außen. Innen- und Außenraum greifen ineinander und bilden eine räumliche Einheit, die den Garten selbstverständlich in den Alltag integriert.

Zwei Häuser, zwei Innenwelten

Trotz der gleichen äußeren Struktur wurden beide Haushälften im direkten Austausch mit den jeweiligen Bauherr:innen entwickelt. So sind zwei individuelle Häuser entstanden, die unterschiedliche Lebensweisen und Vorstellungen aufnehmen – vor allem im Innenraum zeigt sich diese Differenz deutlich.

Licht, Blick und Vertikalität

Im Obergeschoss verbindet eine offene Galerie die Ebenen. Der Wohnraum bleibt dabei stets ablesbar, Sichtbeziehungen zwischen den Geschossen sind bewusst gesetzt. Gegenüber der Galerie liegen zweigeschossige Fensteröffnungen, die Licht tief in das Gebäude ziehen und den Raum vertikal strukturieren. Die Umsetzung dieser Öffnungen erforderte im dichten Umfeld der Siedlung präzise Planung und Abstimmung.

Massiv mit leichtem Dachabschluss

Das Gebäude ist massiv konstruiert – mit gemauerten Wänden und Stahlbetondecken. Lediglich das Dachgeschoss wurde in Holzbauweise realisiert.
Leichte Gauben strukturieren den Dachraum und schaffen zusätzliche Raumhöhe. Dachflächenfenster in den Bädern setzen gezielte Ausblicke und schaffen unerwartete Momente im Alltag.

Ein ergänzender Raum unter dem Haus

Ein Nutzgeschoss mit Fitness- und Saunabereich erweitert das Programm nach unten. Großzügige Lichtschächte sorgen für Belichtung und machen den Raum trotz Lage im Untergeschoss selbstverständlich nutzbar.